NATÜRLICH LANGE HALTBAR

Lebensmittel in Dosen sind im Vergleich zu anderen Lebensmitteln sehr lange haltbar. Dies liegt jedoch nicht an dem Zusatz von Konservierungsstoffen, sondern lässt sich ganz natürlich auf die schützende Verpackung Weißblech und einen haltbarmachenden Erhitzungsschritt zurückführen.

Die häufigsten beiden Verfahren der Haltbarmachung von Lebensmitteln in der Dose sind Pasteurisation und Sterilisation.

Die Sterilisation stellt die vollständige Inaktivierung von Mikroorganismen und Enzymen sicher. Sie eignet sich für Lebensmittel ohne eigene Schutzmechanismen, zum Beispiel Bohnen, Erbsen oder Fleisch- und Wurstwaren. Die Erhitzung auf über 100°C erfolgt in einem Autoklaven (Druckbehälter) – ähnlich wie in einem Schnellkochtopf.

Die Pasteurisation kommt bei Produkten mit hohem eigenen Zucker- bzw. Säuregehalt zum Einsatz, der das Wachstum von Mikroorganismen schon von selbst einschränkt. Sie dient der Haltbarmachung von Konfitüren, Obst und Sauergut. Die Hitzebehandlung bei Temperaturen von 70-100°C erfolgt mittels Durchlaufpasteurisatoren im Wasserbad mit Dampf- oder Berieselungsdüsen.

Dem Erhitzungsvorgang folgt stets ein rasches und intensives Kühlen, um unkontrolliertes Nachgaren zu verhindern.

Zusammen mit der schützenden Metallhülle sorgt die Wärmebehandlung dafür, dass Lebensmittel in Dosen mindestens drei Jahre lang so frisch bleiben, als wären sie gerade erst abgefüllt.

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