Wussten Sie?

Wer die Dose erfunden hat?

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden das Einkochen von Lebensmitteln und das anschließende luftdichte Verschließen als Konservierungsmethode entdeckt.

Zu den Vorreitern gehörte der Franzose Nicolas François Appert, der im Auftrag Napoleons die Hitzesterilisation erfand. Damals benutzte er noch Glasgefäße, die allerdings empfindlich waren und schneller zu Bruch gingen.

Der englische Kaufmann Peter Durand griff die Methode des Einkochens auf und verschloss die Lebensmittel in luftdichten Weißblechverpackungen. Am 25. April 1810 patentierte er diese Vorgehensweise.

So positiv das Resultat war, so schwierig war es jedoch, wieder an den Inhalt heranzukommen. Der Dosenöffner ließ noch lange Zeit auf sich warten, weshalb die Dose mit Hammer und Meißel geöffnet werden musste.

Über den Lauf der Jahrzehnte entwickelte sich die Dose stets weiter und wurde ständig verbessert – bis zur praktischen und hochmodernen Weißblechverpackung unserer Tage, die dank Aufreißdeckel häufig noch nicht einmal mehr einen Dosenöffner benötigt.

Warum sich so viele Menschen für Dosen erwärmen?

Ganz gleich, ob Sie ein Fertiggericht oder einzelne Gemüsesorten aus der Dose zubereiten möchten: Alle Produkte sind bereits schonend vorgegart. Sie müssen die Lebensmittel nur noch einmal kurz erwärmen, bevor sie verzehrfertig sind. Das spart viel Energie, da sie nicht minutenlang auf voller Flamme kochen müssen. Noch schneller als im Topf, geht die Zubereitung mit der Mikrowelle: Einfach den Inhalt der Lebensmitteldose auf einen mikrowellengeeigneten Teller geben, abdecken, einschalten – und nach nur wenigen Minuten genießen.

Weshalb Dosen Energie sparen?

Hätten Sie gedacht, dass Sie mit Lebensmitteldosen Energie sparen können? Denn eine Dose kann man ohne Kühlung bis zu drei Jahre lang lagern. Ein großer Vorteil im Vergleich zu tiefgekühlten Produkten, die im Haushalt viel Energie verschlingen sowie die Stromkosten in die Höhe treiben. Wer die Tiefkühltruhe aussteckt und stattdessen Lebensmittel aus Dosen bevorzugt, kann bis zu 1015 kWh einsparen – das entspricht ca. 150 Euro. Ein weiterer klimafreundlicher Effekt: Da Dosen bei Zimmertemperatur gelagert werden, benötigen Sie keine übermäßige Energie zum Erwärmen des Inhalts.

Wieso Dosen auch geöffnet aufbewahrt werden können?

In Deutschland hergestellte Weißblechdosen sind mit einer modernen Innenbeschichtung aus geschmacksneutralem Kunststoff versehen, die hochelastisch und widerstandsfähig ist. Beschichtete Dosen, die bereits geöffnet wurden, müssen nicht umgefüllt werden. Es genügt, die geöffnete Dose mit ihrem Deckel oder einer Frischhaltefolie abzudecken. So kann die Dose getrost bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Lebensmittel aus un- oder teilbeschichteten Dosen, die nicht sofort nach dem Öffnen verbraucht werden, sollte man hingegen in ein geeignetes Vorratsgefäß umfüllen.

Warum sogar Dellen einer Dose nichts anhaben können?

Lebensmitteldosen werden innen mit einer Kunststoffschicht bezogen – dadurch kommt der Doseninhalt nicht mit dem Weißblech in Berührung. Diese vollkommen geschmacksneutrale und hochelastische, meist weiße Innenbeschichtung verkraftet mühelos Verformungen, Schläge sowie Stöße und gibt auch Dellen nach. Somit ist es absolut unbedenklich, Dosen mit Dellen zu verwenden.

Wie eine Dose im Handumdrehen geöffnet ist?

Die neueste Dosenöffner-Generation der Kantenfrei-Dosenöffner ermöglicht ein einfaches und sicheres Öffnen der Dose. Dabei wird der Dosendeckel entlang des äußeren Dosenrandes abgetrennt, so dass der Deckel ganz leicht komplett abgenommen werden kann – und das alles ohne scharfe Kanten. Zum Wiederverschließen können Sie den Deckel einfach auf die Dose legen. Ganz ohne Dosenöffner geht es mit Dosen, die einen Vollaufreißdeckel besitzen: Eine am Dosendeckel angebrachte Öffnungslasche ermöglicht ein leichtes Öffnen der Dose.

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